Seit 150 Jahren regeln Ampelanlagen den Verkehr. Das erste Exemplar stand in London vor dem Parlament und wurde mit Gas betrieben. Nach vierzehn Tagen im Betrieb explodierte das acht Meter hohe Teil. Die Ampel wurde  repariert, aber die Kutschenfahrer und Reiter ärgerten sich so, dass man sie 4 Jahre später wieder abbaute.

1914 ging es weiter, in Ohio gab es die erste elektrische Ampel und seit 1924 stand dann auch eine in Berlin am Potsdamer Platz. Die kann man dort heute noch bewundern, in Betrieb ist sie nicht mehr. Richtig durchgestartet haben die Ampelanlagen aber erst nach dem zweiten Weltkrieg, als das Verkehrsaufkommen stieg. Nun wurde der Verkehr  geregelt.

Heute sind Ampeln aus dem Verkehr nicht mehr wegzudenken und werden auch durch den genialen Kreisverkehr nicht überall zu ersetzen sein.

Rein statistisch verbring jeder Autofahrer zwei Wochen seines Lebens vor einer roten Ampel!–Ich hätte gedacht, es sei viel mehr.

Wenn wir uns fragen und beten wie sollen wir dies oder jenes entscheiden? Was sagt Gott zu unseren Plänen und Vorhaben, dann sagen wir oft, „Die Zeichen stehen auf rot“. Die Ampel ist sprichwörtlich geworden. Bei Rot geht es nicht weiter.

Oft stehen “die Zeichen aber auch auf grün“- Gott lässt uns wissen- mach weiter- fang das an-oder geh diesen Weg- entschuldige dich-oder spricht mit dem oder jenem. Trotzdem bleiben wir auf der Stelle stehen. Wir haben grünes Licht von Gott und kommen keinen Schritt weiter. Die Chance zu Handeln bleibt, wie bei der Ampel, nicht ewig.

Wie im Staßenverkehr sind wir aber nicht gezwungen bei grünem Licht zu fahren  😉 , ich zitiere aus der StVo :„das grüne Licht erlaubt die Weiterfahrt verpflichtet aber nicht dazu“ man darf also an der grünen Ampel stehen bleiben.

Mein Rat an dieser Stelle: Wenn Gottes Zeichen auf GRÜN stehen-dann startet.

Denn- es ist GRIEN- GRIENER WERRDS NIDD!

P. Mandalka