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HCI Kinderdorf in Dorohoi (Rumänien)

Von der Vision zur Mission: Als der eiserne Vorhang 1989 fiel und die Grenzen zu den osteuropäischen Ländern sich öffneten, sahen wir Bilder von verwahrlosten, hospitalisierten Kindern in rumänischen Kinderheimen auf unseren Bildschirmen. Der Eindruck der verlassenen und verwaisten Kinder bewegte mehrere Frauen aus Deutschland, mit Hilfstrupps in den äußersten Nordosten Rumäniens – in die Stadt Dorohoi – zu fahren und Hilfe für diese Kinder zu bringen. Nach wenigen Besuchen in Rumänien war klar, dass von der Hilfe, die das letzte Mal geleistet worden war, bis zum nächsten Besuch nichts mehr übrig geblieben war.

Es erwies sich als einzig möglicher Weg zur effektiven Hilfe, Kinder vor Ort zu betreuen. So entschlossen sich zunächst zwei der Frauen, dauerhaft nach Dorohoi (Rumänien) zu ziehen und in einer Wohnung Kinder aufzunehmen, mit ihnen zu leben und ihnen zu zeigen, dass sie von Gott geliebt sind.

Aus diesen Anfängen entstanden im Laufe der nächsten Jahre ein Kinderdorf mit 28 Kindern in vier Familien, ein Kindergarten und eine Schule. Längst ist der Kreis der Kinder und der betreuten Familien größer geworden. Die Kinder kommen aus der gesamten Umgebung. Heute gehen 70 Kinder in den Kindergarten und ca. 200 Kinder in die Cornerstone Schule.

Wir – die freie evangelische Gemeinde in Saarbrücken – unterstützen das HCI Kinderdorf seit 1999. Im Laufe der Jahre waren einige Teams unserer Gemeinde zu unterschiedlichen Hilfs- und Arbeitseinsätzen vor Ort – und wir freuen uns jedes Mal auf ein Wiedersehen mit Kindern und Müttern.

Weitere Informationen gibt es auf der Website HCI International

Sprachforschung im Rahmen von Bibelübersetzung in Kamerun

Laut Wycliff, einer gemeinnützigen, international tätigen christlichen Organisation, haben rund 1,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu einer Bibel in ihrer Sprache. Für 180 Millionen Menschen gibt es noch nicht einmal einen einzigen Bibelvers in ihrer Muttersprache. Die Vision von Wycliff ist es, diese Bibelarmut zu beenden und allen Menschen auf der Welt Zugang zur Bibel – Gottes lebendigem Wort – zu ermöglichen.

Dr. Rahel Beyer lebt und arbeitet seit einigen Jahren in Kamerun (Afrika). Sie erforscht lokale Sprachen und sprachliche Situationen von ethnischen Minderheiten, um dadurch die eigentliche Bibelübersetzung vorzubereiten bzw. überhaupt zu ermöglichen.

Stell dir vor, es gäbe die Bibel nur in einer für dich fremden Sprache. Wie würdest du dich fühlen, wenn Gott deine Sprache nicht sprechen würde? Wie könntest du Gott überhaupt kennenlernen? Diese Fragen haben uns 2022 dazu bewegt, Rahel Beyer und ihre wichtige Arbeit zu unterstützen.

Auf der Website von Wycliff findest du weitere Informationen.